René van Eck ist neuer Trainer beim FC Carl Zeiss Jena. Der 42-jährige Niederländer übernimmt am 25. September den Posten des nach sechs Spieltagen beurlaubten Henning Bürger. Eine Woche lang hatte Mark Zimmermann die Mannschaft interimsweise trainiert.
Wenn man van Eck bei seiner ersten Pressekonferenz im FCC-Trainingsanzug oder der Trainingseinheit mit der Mannschaft erlebt hat, versteht man, was Carsten Linke gemeint haben könnte mit "er hat uns nicht nur mit seiner Vita als Trainer sondern vor allem als Typ überzeugt." Keiner, der einen auf Chef macht, der andere neben sich nicht gelten lässt, eben ein Netter. Aber auch niemand, der den Eindruck erweckt, als ließe er sich auf der Nase herumtanzen.
Seine Trainerstationen bei den Eidgenossen haben aus seinem holländischen einen schwitzerdütschen Akzent werden lassen und den werden die Spieler jetzt immer schon ab 9 Uhr morgens zu hören bekommen. Denn eine der ersten Maßnahmen des neuen Trainers ist es, den Trainingsbeginn um eine Stunde vor zu verlegen, um eine größere Pause bis zum Nachmittagstraining zu haben. Wo überall sonst er ansetzen wird, verrät van Eck noch nicht. Beim Pokalspiel gegen Frankfurt, welches er von der Tribüne aus beobachtet hat, hat er trotz des Sieges einige Defizite entdeckt: "Es gibt Sachen, die man noch verbessern muss, aber das wird mir gelingen".
Ihm zur Seite stehen wird dabei Mark Zimmermann, der nach Fitnesscoach und Interimstrainer fortan die Stelle des einzigen Co-Trainers haben wird. Gemeinsam wollen sie den Verein so schnell wie möglich aus dem Tabellenkeller der dritten Liga führen. Und wenn das gelingt, sollte es endlich mal möglich sein, Kontinuität auf der Trainerposition beim FCC einziehen zu lassen. Denn auch wenn René van Eck vorerst nur einen Vertrag bis Saisonende bekommen hat - Präsident Schreiber hat nach eigener Aussage nicht vor, anschließend schon wieder auf Trainersuche zu gehen. <fc>

Saisonrückblick 08/09




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