SSV Erfurt Nord - FC Carl Zeiss JENA 0:3

Tore: 0:1 Maul (2.), 0:2 Zimmermann (54.), 0:3 Zimmermann (84.)
Erfurt: Fienhold; Birjukow, Vollmann, Frank, Broisch, Heinrich, C. Huck, Kiehn, Lux (78. S. Huck), Janke, Eck (63. Carl)
Jena: Berbig; Nowotny, Burgdorf (86. Neubert), Schwabe, Grasser, Hempel, Treitl, Benedetti (89. Busse), Maul, Zimmermann, Sonnenberg (81. Miranda)

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Wilske (Bretleben)

Spiel-Stenogramm:
  • Jena traten in Erfurt ohne Holetschek und Sugzda an
  • Start nach Maß für Jena - Maul stand nach zwei Minuten ungedeckt im Fünfmeterraum und konnte den Ball ins Tor befördern
  • Erfurt nicht erschrocken vom frühen Rückstand - Heber von Eck (13.) konnte von Berbig gerettet werden
  • weitere Chancen für Erfurt durch C. Huck (28.) und im Anschluß Lux, doch alle ohne Erfolg
  • auf der anderen Seiten Chancen für Sonnenberg (24.) und Benedetti (45.), bei der Fienhold glänzend parieren konnte
  • in der zweiten Hälfte war Jena klar tonangebend, vor allem Zimmermann war von den Erfurtern nie in den Griff zu bekommen
  • nach Abwehrfehler in der 54. Minute konnte Zimmermann das 2:0 für Jena erziehlen
  • gut sechs Minuten vor Ultimo sorgte Zimmermann mit seinem zweiten Tor für die entgültige Entscheidung des Spiels

    <vg>


  • Viertelfinale, 22.01.03: FC Carl Zeiss JENA I - FC Carl Zeiss JENA II 6:1

    Tore: 1:0 Jovic (4.), 2:0 Jovic (34.), 3:0 Klee (42.), 4:0 Jovic (44.) 4:1 Urbansky (45., FE), 5:1 Schulz (51. Eigentor), 6:1 Jovic (66.)
    Jena I: Berbig - Holetschek, Grasser, Benedetti, Nowotny, Paul, Treitl, Hempel (46. Wittke), Sonnenberg, Jovic (66. Neubert), Klee
    Jena II: Unger - Wiegand, Schulz, Richter, M. Urbansky, Hurt, Hohmann, Schuhte, Schakau, Revilla, Hintz

    Zuschauer: 300

    Schiedsrichter: Kropp (Jena)

    Spielstenogramm:
    Spiel fand auf morastigem Schlackeplatz statt +++ Erste Chance besaß Hintz für den Landesligisten +++ Berbig parierte wie auch später gegen Revilla +++ Alles in allem aber klare Sache für die erste Mannschaft +++ Jovic als Vierfach-Torschütze auffälligster Akteur


    Halbfinale, 25.04.03: TSV 08 Holzthaleben - FC Carl Zeiss JENA 0:3

    Tore: 0:1 Klee (16.), 0:2 Klee (61.), 0:3 Maul (71.)
    Jena: Berbig; Sugzda; Grasser, Burgdorf; Manai (84. M. Urbansky), Treitl, Hempel, Maul; Zimmermann, Jovic (66. Raab), Klee
    Holzthaleben: Harnack; Schoenbauer, Trojan, Jagelski (71. Becker), Michalowski; Sieland, Haupt (53. Guckuk), Jarosz, Winkel - Heppner, Ranzinger

    Zuschauer: 815

    Die Hoffnungen der Gastgeber auf eine Pokalsensation erhielten bereits nach einer Viertelstunde den ersten Dämpfer, als Dirk Hempel seinem Gegenspieler den Ball abnahm, in die Mitte flankte und Carsten Klee dort zum 1:0 einköpfte. Angesichts dieser schnellen Führung bestimmten die Jenaer in der Folge zwar das Spiel, entwickelten aber wenig Druck auf das vom 43jährigen Harnack gehütete Tor des Landesklassen-Tabellenführers. Nach Ballverlust Grassers lag in der 31. Minute sogar der Ausgleich in der Luft, doch Berbig konnte einen 12-Meter-Schuss Heppners parieren. Ansonsten plätscherte das Spiel müde dahin.
    In Hälfte zwei zeigte sich der Oberligist etwas engagierter. Wiederum war exakt eine Viertelstunde gespielt, als Carsten Klee ins Tor traf. Der Pass kam von Jan Zimmermann, Klee spitzelte das Leder unter Bedrängnis aus elf Metern ins Netz. Keeper Harnack bekam daraufhin mehrmals Gelegenheit, sein Können zu zeigen, so bei Schüssen von Hempel (61.) und Zimmermann (66.). Machtlos war er jedoch beim dritten Gegentor, welches Alexander Maul erzielte, nachdem Klees Schuss aus spitzem Winkel nur notdürftig abgewehrt worden war.
    Ein ungefährdeter Sieg der Jenaer, mit dem der Einzug ins Pokalfinale sichergestellt wurde. Die ohnehin recht geringen Erwartungen der Zuschauer an dieses Spiel wurde allerdings nicht erfüllt. Einzig Carsten Klee zeigte auf Jenaer Seite den aus den Punktspielen gewohnten Einsatz. <fc & gunner>


    Finale, 10.06.03: FC Rot-Weiss Erfurt - FC Carl Zeiss JENA 2:0 n.V.

    Tore: 1:0 Dzihic (99.), 2:0 Fuchs (116.)
    Erfurt: Twardzik - Ziegner, Loose, Laars, Sträßer, Pätz (71. Szewczuk, 85. Dzihic), Hertung, Raspe, Okic, Hebestreit, Fuchs (119. Bach)
    Jena: Berbig - Grasser (91. Benedetti), Holetschek, Schwabe, Burgdorf (65. Manai), Treitl, Maul, Sonnenberg (89. Raab) Jovic, Klee, J. Zimmermann

    Zuschauer: 815

    Trotz des besch…eidenen Termins fanden sich 3700 Zuschauer, darunter ca. 600 Jenaer, im Gothaer Volksparkstadion ein und wurden mit einem spannenden Pokalfinale zwischen den beiden Erzrivalen belohnt. Einen Klassenunterschied sah man nur vereinzelt, der FCC kompensierte die leichte technisch-taktische Überlegenheit Erfurts mit unglaublichem Kampfgeist. Und vielleicht wären die Jenaer Spieler und Zuschauer auch belohnt worden, hätte z.B. Sonnenberg in der 86. min seine Riesenchance genutzt. Doch der Reihe nach.
    In der ersten Viertelstunde ging es flott hin und her. Zunächst hatte Erfurt 2 Chancen, als Berbig erst einen Schuß von der Strafraumgrenze hielt (6.) und dann noch einen Schuß aus spitzem Winkel zur Ecke klären konnte (11.). Unübersehbar hier schon die teilweise bösartigen Aktionen, mit denen der Regionalligist versuchte Eindruck zu schinden. Hebestreit setzte bei jener Aktion in der 6. min rücksichtslos nach und trat in den Jenaer Torwart (Berbig mußte insgesamt dreimal während dieses Matches wegen solcher Fouls behandelt werden!). Im Gegenzug kam dann auch Jena zum Zug. Erst verzog Klee knapp von links, dann bat Jovic zum Tänzchen und vernaschte einige Erfurter, setzte jedoch den Ball etwas zu hoch. Nach 15 min mußte Berbig noch bei einem Kopfball nach einer Ecke eingreifen, dann waren die Toraktionen in der ersten Hälfte erledigt. Das Spiel lief im wesentlichen zwischen den Strafräumen ab. Unschön jedoch die teilweise rüde Gangart der Rot-Weißen. Allein Hartung konnte sich bis zur 25. min ungestraft drei schwere Fouls leisten, Hebestreit glänzte mit einer provokant-hinterhältigen Einstellung, die bei einem weniger laschen Schiedsrichter locker zum vorzeitigen Duschen gereicht hätte. Den Platz unter der Dusche hätte er sich allerdings mit Rambo alias Szewczuk teilen müssen, der - und jetzt greife ich mal auf die zweite Halbzeit vor - bereits 10 Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz ging. Leider nicht durch den hochverdienten Platzverweis nach dem zweiten brutalen Foul innerhalb kürzester Zeit, sondern der Referee bat den Erfurter Trainer in der 84. min um Auswechslung des Übeltäters! Einfach unverständlich und wahrscheinlich der Knackpunkt des Spiels…
    Nach der Pause starteten beide Teams wieder mit Volldampf und Berbig konnte sich bereits in der 47. min auszeichnen, als er einen Fallrückzieher mit den Fingerspitzen noch über die Latte lenkte. Zwei Minuten später vergab Sonnenberg eine Chance zur Führung als der Keeper seinen Heber noch zur Ecke lenken konnte. Aufregung in der 54. min: Maul zog rechts in den Strafraum und lief entlang der Grundlinie zur Mitte, als ihm sein Gegenspieler von hinten in die Beine latschte. Zum allseitigen Erstaunen blieb der Strafstoßpfiff aus! In der 70. min waren es wiederum die langen Finger Berbigs, die dem Ball den Weg ins Tor verwehrten und in an die Latte umlenkten. Der FCC verschenkte nochmals eine Großchance (77.), als Jovic einen langen Ball auf sich passieren ließ und dadurch Maul allein von halbrechts aufs Tor zurannte. Leider zögerte er solange mit dem Abschluß, bis ein heransprintender Verteidiger im letzten Moment noch den Ball wegschlagen konnte. Dann gab es die bereits eingangs erwähnte 100%ige durch Sonnenberg. Im Gegenzug verhinderte Berbig gegen einen allein auf ihn zukommenden Erfurter einen fast sicheren Gegentreffer. Den letzten Versuch, die drohende Verlängerung zu verhindern, unternahm Maul in der Schlußminute mit einem Gewaltschuß aus 20 m, den Twardzik mit letztem Einsatz über die Querlatte boxte.
    Verlängerung! Für die erste Aufregung sorgte Raab, als er eine an sich harmlose Flanke aufs eigene Tor lenkte und so den Adrenalinspiegel von Mitspielern und Fans "etwas" erhöhte; Berbig konnte jedoch noch vor Raspe klären. In der 99. Min fiel dann das 0:1 - die Jenaer Abwehr bekommt einen Ball nicht unter Kontrolle und Dzihic schießt aus der Drehung ein. Dieses Tor weckte auch die bis dahin vor sich hin schlummernde Erfurter Fankurve wieder. In der zweiten Halbzeit der Verlängerung spielte der FCC folgerichtig "alles oder nichts". Jovic hämmerte einen Schuß aus spitzem Winkel aufs Tor, den vom Torwart nach vorn wegspringenden Ball konnte jedoch keiner der Mitspieler verwerten (108.). Für Rot-Weiß ergaben sich natürlich jetzt Riesenkonterräume. In der 112. min konnte Manai noch für den bereits geschlagenen kurz vor der Linie klären, aber in der 116. min fiel das entscheidende 0:2 durch Fuchs. Auch wenn eine Niederlage gegen den Erzfeind, und noch dazu in einem Pokalfinale, immer sehr bitter ist, hat unser Team eine starke Leistung gegen den höherklassigen Kontrahenten geboten und die Landeshauptstädter an den Rand einer Niederlage gebracht.<uk>
    Fotos auf www.weissenburger.de
    Schnappschüsse vom Fanclub family


    Kommentatorenteam:

    <fc> - Frank Cichos
    <uk> - Uwe Kaiser
    <jw> - Jens Weißenburger
    <vg> - Volker Große
    <bpf> - Björn Pfennig
    <gunner> - Stefan Meißner

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