
, 88.); Uster , Saraba (85. Rapp); Hauser, Treitl,
Böcker, Mackel (80. Quade), Hempel; M. Jovic, Mason

, 45.),
Schmidt (39. Balagic);
Bodenstein (43. Juric), Sekulic, Dehoust, Dybek, Wenczel; Dzihic (88. Farac),
Petry
, 88.); Keller, Koster,
Dudisa, Racanel, Weis (59. Michels); Winkler, Aziz (75. Wagner)

, 9.),
Hantzidis (
, 20.) Haffner;
Zibert (64. Salonen), Czakon (23. Corvalan)
, 69.);
Uster, Saraba; Mason, Kowalik, Sugzda, Hempel, Hauser; M. Jovic (81. Kurbjuweit),
A. Jovic (71. Barich)

, 63.);
Lischke, Sugzda (77. M. Jovic); Hanke, A. Jovic

, 82.);
Lischke (67. Kurbjuweit), Hempel (72. Schwesinger), Treitl, Mackel, Sugzda, Hauser;
A. Jovic (60. M. Jovic)
, 89.),
Bijelic (58. Barich), Sugzda (58. Hempel), Mackel, Kurbjuweit (69. Lischke), Hauser; A. Jovic, M. Jovic

, 89.), Petry;
Rank (81. Bokatola), Krauss
, 25.), Bijelic, Sugzda
(89. Mackel), Hempel, Hauser; Hanke (76. Schwesinger), A. Jovic
(67. Kowalik)

, 67.),
M. Jovic

, 30.)
Gemütlich geht es zu im saarländischen Elversberg. Die eher
langweilige Kleinstadt in direkter Nähe zu Saarbrücken hat nicht viel zu bieten: ein paar Geschäfte, mehrere Tankstellen, typisch westdeutsche
Wohnviertel in steriler Atmosphäre. Doch es gibt einen Ort, da erwacht
Elversberg alle 14 Tage aus dem Dornröschenschlaf. Direkt an der Ausfahrt
der Autobahn A8 liegt der Sportplatz "Kaiserlinde". Der dort spielende SV 07
hat es nach umfangreichen Relegationsrunden erst auf den letzten
Drücker geschafft, sich für die neue zweigleisige Regionalliga zu
qualifizieren. Trainer Neil Marmon meinte denn auch vor dem Spiel: "Wir
hatten nur drei Wochen Vorbereitungszeit. Mal sehen, wie weit wir schon sind."
Leider weit genug, um den FC Carl Zeiss Jena mit 1:0 zu besiegen!
Die Begegnung begann, wie es schlimmer nicht hätte kommen können.
Gegen die zunächst völlig indisponierten Thüringer entfachten
die Gastgeber ein wahres Angriffsfeuerwerk und wurden schon nach 5 Minuten
belohnt. Der Ex-Jenaer Jens Gerlach marschierte nahezu ungestört
60 Meter über den Platz, spielte dann geschickt auf Marek Czakon, und
der schob den Ball mühelos aus 8 Metern ins Tor. Die 300 mitgereisten
Fans mochten es kaum glauben: sollte der Saisonauftakt erneut in die Hose
gehen? Besserung der Situation war zumindest in der 1. Halbzeit nicht zu
erkennen. Im Gegenteil, der griechische Auswahlspieler Hantzidis hätte
nur sieben Minuten später fast nachgelegt. Immerhin: danach war ein
erstes Aufbäumen der Jenaer zu erkennen. Miroslav Jovic und zweimal
Dirk Hempel per Freistoß vermochten den Luxemburgischen Nationaltorwart
Gillet jedoch nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Zu allem Überfluß
flog in der 30. Minute Aleksandar Jovic mit Gelb-Rot vom Feld. Er hatte
kurz vorher am gegnerischen Strafraum Foul gespielt, dafür eine
Verwarnung kassiert, und stoppte dann Gerlach per Textilbremse. So sah es
zumindest Schiedsrichter Lippus. Eine Kann-Entscheidung, doch zumindest
muss man Jovic ungeschicktes Agieren nachsagen. Am Platzverweis gab es
jedenfalls nichts mehr zu rütteln. Die Gäste versuchten sich
daraufhin mit nur noch einer Sturmspitze. Dies war jedoch wenig effektiv,
zumal in der Abwehr bedrohliche Lücken aufbrachen und sich den
Elversbergern somit üppiger Spielraum bot. So war Jena zur Pause
mit dem knappen Rückstand gut bedient.
Nach dem Seitenwechsel wendete sich allerdings das Blatt. Optisch
übernahm nun die in blau gekleidete Mannschaft von Slavko Petrovic
die Initiative. Libero Dejan Raickovic rückte als Spielgestalter ins
Mittelfeld, hinten wurde nur noch Mann gegen Mann gespielt. Aus dieser
Konstellation heraus ergaben sich jetzt auch zwingende Chancen. Die beste
hatte Michael Mason auf dem Fuß, jagte das Leder in der 61. Minute
jedoch aus 12 Metern an das rechte Außennetz. Gegen Ende der
Begegnung unternahm Jena alles, öffnete das Spiel und
ermöglichte den Elversbergern somit hochkarätige Konterchanchen.
Doch glücklicherweise waren die Akkus der Hausherren zunehmend leerer,
ihre Konzentration ließ nach. Leider änderte das nichts an der
Tatsache, dass die Jenaer Mannschaft ihre 500 Kilometer lange Heimfahrt
im neuen Bus ohne Punktgewinn in Angriff nehmen musste. Den hatten sich
die Zeiss-Kicker aber auch nicht verdient, denn die Leistung über
die 90 Minuten hinweg war dafür nicht ausgewogen genug.
Die spielentscheidende Szene
Spielbericht der Elversberger
Erlebnisbericht der "Lokalmatadore"
<fc> - Frank Cichos
<uk> - Uwe Kaiser
<jw> - Jens Weißenburger
<vg> - Volker Große
<bpf> - Björn Pfennig