von Dr. Susanne Wiegand
I. Zur Projektgeschichte
Mit der Fertigstellung des Thüringischen Wörterbuchs im Dezember 2005 wurde ein wissenschaftliches Langzeitprojekt beendet, welches die thüringische Dialektforschung wesentlich prägte. 40 Jahre dauerten die Arbeiten an der Publikation des sechsbändigen großlandschaftlichen Dialektlexikons, an der drei Wissenschaftlergenerationen mitwirkten. Ein langjähriges Desideratum wurde erfüllt, gab es zuvor als Gesamtbeschreibung des Thüringischen doch nur Ludwig Hertels (1859-1910) „Thüringer Sprachschatz“ aus dem Jahre 1895.
Gegründet wurde das Forschungsprojekt 1907 in Jena als Unternehmen des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde. Als zu diesem Zeitpunkt Victor Michels (1866-1929), Ordinarius für Deutsche Philologie an der Universität Jena, mit der Leitung der thüringischen Wörterbuchkanzlei betraut wurde, ahnte wohl niemand, dass die ersten Wörterbuchlieferungen erst nach mehr als einem halben Jahrhundert erscheinen und dass das Wörterbuch erst nach fast einem Jahrhundert abgeschlossen sein würde.
Erste Materialerhebungen zum thüringischen Dialektwortschatz unmittelbar nach Projektgründung basierten auf Einzelbeiträgen aus der dialektinteressierten Öffentlichkeit. Sie waren das Ergebnis eines 14 Druckseiten umfassenden Rundschreibens als Anleitung zur Stoffsammlung. Eine für die dialektgeographischen Forschungen notwendige gleichmäßige und engmaschige Belegortdichte konnte mit diesen Zettelerhebungen freilich nicht erreicht werden, so dass nach dem Vorbild des 1904 gegründeten Rheinischen Wörterbuchs zur Methode der indirekten schriftlichen Befragung übergegangen wurde. An der ersten Phase der Wortschatzsammlung 1913-1926, in deren Ergebnis das Material von 15 Fragebogenerhebungen in ca. 2000 Orten zusammengetragen wurde, war Gustav Kirchner (1890-1966) maßgeblich beteiligt. Das Ergebnis von ca. 86000 Originalzetteln und ca. 1200 Fragebogeneingängen nach zwei Jahrzehnten Sammeltätigkeit war jedoch unzureichend für die Wörterbuchpublikation. Drei große Fragebogenaktionen folgten in den dreißiger Jahren, zum Teil in enger Kooperation mit den Leipziger Dialektologen um Theodor Frings.
Große Rückschläge durch Materialverluste brachten die beiden Weltkriege. Während bereits Victor Michels infolge des ersten Weltkrieges an der Fortführung der Wörterbucharbeiten zweifelte, musste Herman Hucke, der nach Michels’ Tod dessen lexikologisches Erbe in der 1930 gegründeten „Landesstelle für thüringische Mundartforschung“ antrat, die Materialverluste miterleben, die der Bombenangriff auf Jena im Februar 1945 hinterließ. Dennoch bauten die Mitarbeiter die Forschungsstelle mutig wieder auf und konzentrierten ihre Arbeiten in dem 1951 gegründeten, nunmehr der Universität angegliederten „Institut für Mundartforschung“ zunächst auf den Thüringischen Dialektatlas.
Die Bindung an die Landesuniversität und somit auch an die Lehrtätigkeit eröffnete der dialektologischen Forschung in Jena neue Perspektiven. Studenten und Hilfsassistenten beteiligten sich an den Forschungen. Mit Promotionsarbeiten zur Dialektgeographie wurde eine Wende und gleichzeitig die zweite Etappe in der thüringischen Mundartforschung eingeleitet. Diese waren in Anlage und Zielstellung der Marburger Schule verpflichtet, und nicht wie bisher einzelörtlich und auf phonetische Prinzipien nach dem Vorbild des Hallenser Professors Otto Bremer ausgerichtet.
1962 war der Archivbestand auf nahezu eine halbe Million Wörterbuchzettel angewachsen, so dass Mitte der 60er Jahre nunmehr unter der Obhut von Karl Spangenberg, der seit 1962 nach der Emeritierung Huckes die Forschungsstelle leitete, mit der Publikation des Dialektwörterbuchs begonnen wurde. Von 1966 bis zu seinem Ausscheiden 1990 erschienen 3 der insgesamt 6 Wörterbuchbände. Von 1991 bis 2002 lagen die Arbeiten in der Verantwortung von Wolfgang Lösch, bis zum Abschluss 2005 in der Verantwortung von Susanne Wiegand. In diesen 15 Jahren wurden die Bände 1 bis 3 erarbeitet.
Ein großer Gewinn für die wissenschaftliche Arbeit waren die zahlreichen Kontakte zu anderen Wörterbuchunternehmen, die sich nach der Wendezeit eröffneten. Die Lehrtätigkeit blieb fester Bestandteil im wissenschaftlichen Forschungsprofil der Thüringer Dialektologen. Mit der Einrichtung eines „Sprachdienstes“ wuchsen die Kontakte auch zur dialektinteressierten Öffentlichkeit.
Neben der Friedrich-Schiller-Universität waren von 1955 bis 1970 die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin und seit 1971 die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig Trägerinstitution des thüringischen Wörterbuchunternehmens. Beide Institutionen standen den Jenaer Dialektlexikographen bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit beratend zur Seite und gewährten großzügige finanzielle Unterstützung, insbesondere bei der Drucklegung der jährlich erscheinenden Wörterbuchlieferungen im akademieeigenen Verlag.
II. Das Thüringische Wörterbuch
Erhebungsgebiet
Wie bei anderen großlandschaftlichen Dialektlexika sind Wörterbuchgebiets- und Ländergrenze nicht identisch. Die Grenzen des Erhebungsgebietes für das Thüringische Wörterbuch wurden von seinen Begründern festgelegt. Zugrunde liegen die Verwaltungsgrenzen der ehemaligen thüringischen Kleinstaaten, mit Ausnahme der nördlichen Begrenzung, der ik-ich-Linie. Somit reicht das Arbeitsgebiet des Thüringischen Wörterbuchs im Norden bis zur mitteldeutschen-niederdeutschen Sprachgrenze, verläuft östlich von Nienburg an saaleaufwärts bis Weißenfels und folgt dann im Wesentlichen der thüringisch-sächsischen Landesgrenze. Im Süden ist das Coburgische noch mit einbezogen sowie die ehemals thüringische Exklave Ostheim vor der Rhön. Die Westgrenze verläuft entlang der Landesgrenze zu Hessen und Niedersachsen.
Der größte Teil des Untersuchnungsgebietes umfasst den mitteldeutschen Dialektraum. Ein Randstreifen im Nordwesten ist niederdeutsch. Der fränkisch geprägte Süden bildet eine stufenartige Übergangslandschaft zum Oberdeutschen.
Einige Randgebiete überschneiden sich mit dem Erhebungsgebiet angrenzender Wörterbuchunternehmen, worüber einvernehmliche Abmachungen getroffen wurden.
Korpus
Der größte Teil des thüringischen Wortschatzes wurde durch indirekte schriftliche und direkte mündliche Befragung gewonnen. Ergänzend kamen freie Beiträge ehrenamtlicher Gewährsleute hinzu. In Auswahl ist Wortgut aus Dialektliteratur und Dialektdichtung enthalten sowie aus historischem Schrifttum. Zu den ältesten ausgewerteten Dokumenten zählen die Weistümer der Stadt Erfurt, insbesondere das Weistum von 1289 (Kirchhoff 1870), die „Düringische Chronik des Johannes Rothe“ aus der Zeit um 1400 (Liliencron 1859), das Inventarverzeichnis des Schlosses Neideck in Arnstadt vom Jahre 1583 (Grosse 1912) sowie Kämmereirechnungen der Stadt Weißenfels vom 15. bis 17. Jahrhundert (aus dem Stadtarchiv Weißenfels). Auch Orts-, Personen- und Flurnamenbelege wurden aufgenommen, sofern es sich um dialektalen Wortschatz handelte.
Artikelgestaltung
Die im Fettdruck erscheinenden Lemmata sind alphabetisch geordnet und in hochdeutscher, bei reinen Dialektismen in verhochdeutschter, Form angesetzt.
Grundsätzlich orientiert jeder Wörterbuchartikel über Lautstand, Bedeutung, grammatische Bestimmung, gegebenenfalls stilistische Funktion des Lemmas, ebenso über Phraseologie und Verwendung im Kontext. Hinzu kommt als Vernetzung auf der onomasiologischen Ebene ein Verweissystem, das alle weitgehend sinngleichen Artikelwörter erfasst. Laut- und Wortkarten dienen gelegentlich der Illustration. Was dem Rezipienten durch die alphabetische Artikelanordnung verwehrt bleibt, findet er im Beiband des Thüringischen Wörterbuchs.
Das Wörterbuch stellt die thüringische Wortforschung auf eine sichere Basis.
Mit seiner inhaltlichen Bandbreite, in der der dialektale Wortschatz präsentiert wird, erweist es sich als ein Arbeitsmittel nicht nur für die unterschiedlichsten sprachwissenschaftlichen Disziplinen, sondern auch für Volkskundler, Kulturwissenschaftler und interessierte Laien. Es hat in der wissenschaftlichen und dialektinteressierten Öffentlichkeit große Resonanz erfahren.
III. Dialektgeographische Forschungen
Der thüringische Sprachraum ist dialektgeographisch gut erforscht.
Wie bereits erwähnt entstanden im Vorfeld der Wörterbuchpublikation, insbesondere in den 30er, 50er und 60er Jahren, eine Reihe dialektgeographischer Arbeiten, deren Ergebnisse unter anderem die Materialbasis für das Thüringische Wörterbuch wesentlich bereicherten.
Zu nennen sind umfassende laut- und wortgeographische Darstellungen wie z. B. die für die Mundartlandschaft zwischen Rhön und Eichsfeld im thüringischen Westen von Karl Spangenberg (1956, 1962), für das Hennebergische von Herbert Bracke (1966), für das Itzgründische mit dem Coburger Raum die sich auf den Vokalismus beschränkende Arbeit von Wilhelm Niederlöhner (1937), die volkskundlich angelegte Untersuchung der Region zwischen Eisfeld und Sonneberg von Emil Luthardt (1963) sowie die syntaktischen Studien im östlichen Thüringer Wald von Heinz Sperschneider (1959). Auf siedlungsgeschichtlichem Hintergrund erforschte Heinz Rosenkranz (1938) das Gebiet an der oberen Saale und Gerda Glück (1938) den nördlich anschließenden thüringisch-vogtländischen Raum. Von Rolf Schäftlein (1962) wurde die ostthüringische Region dialektgeographisch und sprachhistorisch untersucht, von Peter v. Polenz (1954) das Altenburgische als Reliktgebiet im mitteldeutschen Osten. Für den thüringischen Norden liegen ältere Untersuchungen vor wie Konrad Hentrichs „Dialektgeographie des thüringischen Eichsfeldes“ von 1920, Fritz Rudolphs „Dialektgeographie des Honsteinischen“ von 1924 und schließlich eine frühe Arbeit für die Mansfelder Region von Richard Jecht (1886).
Zu einem Standardwerk der thüringischen Dialektforschung wurde Heinz Rosenkranz’ Monographie „Der thüringische Sprachraum“ von 1964, welches die dialektgeographische Struktur des Thüringischen vor dem Hintergrund siedlungsgeschichtlicher Zusammenhänge beschreibt.
IV. Dialektsoziologische Forschungen
Neben der Wörterbuchproduktion verdichtete sich in den vergangenen 40 Jahren das Erhebungsnetz durch Ergebnisse aus Forschungsarbeiten im thüringischen Dialektraum kontinuierlich. Es begann eine weitere Periode der thüringischen Dialektforschung. Soziale Veränderungen, die sich auf den kommunikativen Alltag der Dialektsprecher auswirken, kamen als Forschungskomponente hinzu.
Erste sprachsoziologische Erhebungen gab es bereits Anfang der 60er Jahre. Im Folgenden sei eine Auswahl dieser dialektsoziologischen Forschungen genannt. In dem 1960 erschienenen Aufsatz „Sprachliches Neuland“ von Karl Spangenberg und Herbert Schrickel werden sprachliche Veränderungen in Abhängigkeit von sozialen Entwicklungsprozessen in der ländlichen Kommunikation fokussiert. In den „Sprachsoziologischen Studien in Thüringen“ von 1963 beleuchten Karl Spangenberg und Heinz Rosenkranz das Verhältnis von Mundart, Umgangssprache und Hochsprache.
Tendenzen des Sprachwandels im thüringischen Eichsfeld werden von Karl Spangenberg in einem Aufsatz aus dem Jahre 1970 aufgezeigt.
Die folgenden Jahrzehnte sind der Varietätenforschung gewidmet. In den 80er Jahren entstanden als Echo auf die Diskussion um die Sprachbarrierentheorie und den sich daraus ergebenden Bestrebungen nach einer kompensatorischen Spracherziehung im Rahmen dialektdidaktischer Forschungen in der BRD an der Jenaer Arbeitsstelle zahlreiche Untersuchungen zum Thema „Dialekt und Schule“. Susanne Wiegand promovierte Ende der 80er Jahre mit einer Erhebung zum Einfluß von regionaler Sprache auf Schülerleistungen im Deutschunterricht an 14 Thüringer Schulen. 11 studentische Examensarbeiten liegen zu dieser Forschungsthematik der angewandten Dialektologie vor. Karl Spangenberg zieht in seinem Beitrag „Dialekt und Schule in der Deutschen Demokratischen Republik“, veröffentlicht in einem 1989 erschienenen Sammelband, Resümee über diese soziolinguistische Schaffensperiode.
Erwähnt seien hier auch die sich über mehr als ein Jahrzehnt erstreckenden Forschungen zum Fachwortschatz, die Ende der 60er Jahre einsetzten, insbesondere im Rahmen studentischer Erhebungen. Wolfgang Fahning promovierte 1985 mit einer Untersuchung über soziolinguistische Aspekte der Fachsprache des Brauereiwesens.
Die 90er Jahre waren von intensiver Wörterbucharbeit geprägt. Außerdem enstanden nebenher eine Reihe von Sammelbänden mit Beiträgen der Projektmitarbeiter, ebenso von Forschungspartnern und Studenten über aktuelle Tendenzen in der Sprachentwicklung in Thüringen. Hervorzuheben ist der Beitrag von Wolfgang Lösch „Zur Verwendung von Sprachvarietäten im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Südthüringen und Nordbayern“ im Sammelband von 1997, der einen Teil der Ergebnisse widerspiegelt, die im Rahmen eines von der DFG geförderten Forschungsprojektes gewonnen wurden, an dem Jenaer Dialektologen und Dialektologen der Universität Bayreuth beteiligt waren. Die unmittelbar nach Grenzöffnung unternommenen empirischen Forschungen Anfang der 90er Jahre richteten sich auf mögliche Auswirkungen der staatlichen Grenze auf die Dialektentwicklung eines ursprünglich einheitlichen Mundartraumes. Es wurde der Frage nachgegangen, ob sich in vier Jahrzehnten politischer Spaltung die Dialekte beiderseits der Grenze auseinanderentwickelt haben. Die Erhebungen fanden in 10 thüringisch-bayerischen Ortspaaren entlang der ehemaligen Grenze statt sowie in dem einst geteilten Dorf Mödlareuth. Befragt wurden die Probanden nach ihrer Dialektkompetenz, ihrem Dialektgebrauch und ihrer Dialektbewertung.
Eine wichtige Komponente im Forschungsprofil der Arbeitsstelle „Thüringisches Wörterbuch“ war in all den Jahrzehnten dialektgeographischer und dialektsoziologischer Forschungstätigkeit auch die Namenforschung. Was die Flurnamenforschung angeht, so ist an dieser Stelle auf den ausführlichen Beitrag über Geschichte und Profil der Flurnamenforschung in Thüringen von Eckhard Meineke im vorliegenden Band zu verweisen. Zur Orts- und Personennamenforschung liegen Arbeiten von Heinz Rosenkranz vor, unter ihnen zahlreiche populärwissenschaftliche Beiträge.
Karl Spangenbergs spezielles Interesse galt neben den dialektologisch-soziolinguistischen und fachsprachlichen Forschungen auch dem Sonderwortschatz. Er veröffentlichte eine Reihe von kleineren Beiträgen über das Rotwelsch als Gaunersprache aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und über die Musikantensprache, die Sprache der Hundeshagener Wandermusikanten im thüringischen Eichsfeld.
V. Perspektive
Auch und gerade nach erfolgreichem Abschluss des Wörterbuchprojektes sollten die dialektologisch-soziolinguistischen Forschungen an einer renommierten thüringischen Universität, wie der Friedrich-Schiller-Universität, fortgesetzt werden. Thüringen braucht auch weiterhin eine Forschungsstelle, die die Entwicklung der regionalen Sprache und der damit unmittelbar verflochtenen Alltagskultur in den thüringischen Dörfern und Städten wissenschaftlich untersucht. Dabei sollten die langjährigen Traditionen einer konstruktiven interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Bereich Volkskunde/Kulturgeschichte an der Universität Jena fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Das in vielen Jahrzehnten gesammelte reiche Datenkorpus ist längst nicht hinreichend ausgewertet und bietet auch nach dem Thüringischen Wörterbuch eine Basis für anspruchsvolle regionale Forschungen. Es sollte als Dokumentationsstelle der Sprache Thüringens, sowohl der Wissenschaft, als auch der dialektinteressierten Öffentlichkeit, weiterhin zur Verfügung stehen.
Literatur
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Thüringisches Wörterbuch. Auf Grund der von Victor Michels begonnenen und Herman
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Vetter, Walter: Die persönlichen Fürwörter im thüringischen Sprachraum
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Wiegand, Susanne: Untersuchungen zum Einfluss von regionaler Sprache auf
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Schülerleistungen im muttersprachlichen Unterricht. Dissertation (masch.). Jena 1987.
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