Herkunft der Sprachprobe


Seebach
 
b. Eisenach

Informationen über den Sprecher / die Sprecherin

Sprecher:Otto L., 66 Jahre,
Datum der Aufnahme: 10.12.1963.

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Transkription zum Mitlesen:

1.Guten Tag! Wie geht es dir? Was macht dein Junge?
Gutt’n Toog! Wie giäht'sn dech? Bos macht'n dinn Jong?

2. Ich habe gehört, daß er sich das Bein gebrochen hat.
Ich hoon gehürt, daß’e sich's Bein gebrochn hätt.

3. So, er darf schon bald wieder laufen!
Suä, ha kann schon ball wedder gelouf!

4. Es muß ihm doch aber sicher sehr weh getan haben, nicht wahr?
Ower es muß'n sicher zemlich wiäh getoon hoo.

5. Am Sonnabend haben wir meine Schwester besucht.
An Sonnowe ham’er minne Schwaster emo besucht.

6. Sie ist auch krank gewesen, jetzt geht es ihr schon wieder besser.
Se es aa kraank gewaast, jetz giäht'ser awer scho widder besser.

7. Als wir gestern abend zurückkamen, da lagen die anderen im Bett und schliefen fest.
Als mer gester owweds heimgingen, da logenn die annere schonn in Bett un schliffen fest.

8. Es war schon sehr spät.
Es wor a schon zeemlich speet.

9. Ein schlechtes Wetter hatten wir auf dem Heimweg. Es hat geschneit.
Ower schlaachtes Watter hott mer heimwarts. Es hat naamich geschnäit.

10. Der Schnee ist sogar diese Nacht liegengeblieben und ist erst heute morgen geschmolzen.
Da Schnää is segor de ganze Nocht läi geblenn un is erscht disse Morchen
getaut.


11. Tagsüber taut es noch immer wieder.
Nu am Toa da taut's je immer wedder.

12. Aber es wird wohl einen harten Winter geben dieses Jahr.
Ower es ward en hartn strengen Wäinter gaa des Joahr.