Ostthüringisch,
um Eisenberg und Altenburg sowie außerhalb Thüringens um Zeitz und Hohenmölsen, kommt in vielem dem angrenzenden Obersächsischen nahe. Dies zeigt sich bei u statt o in Uchse (Ochse), Kuup (Kopf), Wuche (Woche) sowie an dem zu einem o-Laut verdumpften a wie in Nose (Nase) und Wosser (Wasser).

Die Zugehörigkeit zum Thüringischen zeigt wiederum der n-Abfall (in Verbindung mit Modalverben): ich muß lache, ich will gehe.

Vom altenburgischen Bauerndialekt ist nur noch wenig erhalten geblieben. Eines seiner Kennzeichen ist das alte ha für er.

Übersichtskarte Ostthüringisch (Zum Vergrößern bitte in die Grafik klicken)

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