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Itzgründisch
hat seinen Namen nach dem Tal der Itz zwischen Sonneberg und Hildburghausen erhalten.

Gemeinsam mit dem Hennebergischen und Teilen des Südostthüringischen zählt das Itzgründische zum ostfränkischen Dialektraum und gehört somit, im Gegensatz zu den restlichen thüringischen Dialektgebieten, die zum Mitteldeutschen zählen, zum Oberdeutschen.
Es ist noch stärker fränkisch geprägt als das Hennebergische und fügt sich ganz in die Sprachlandschaft des südlich angrenzenden Coburger Landes ein, welches bis 1919 zu Thüringen gehörte. Mit diesem bildet es eine sprachliche Einheit.

Charakteristisch für die Gegend um Sonneberg sind die Diphthonge iä, ue und üä (Biät 'Beet', Uefm 'Ofen', Vüächl 'Vögel'), außerdem die hintergaumige Aussprache von -ch wie in durch, Barch (Berg) und morchng (morgen). Ein Kennzeichen des Nordwestens betrifft ebenfalls Diphthonge, es heißt hier Brooat (Brot), schööä (schön) und geeah (gehen).

Lexikalische Besonderheiten lassen sich beispielsweise in Märbel (Murmel), Krätze (Handkorb) und Petz (Schaf) erkennen.

Übersichtskarte Hennebergisch (Zum Vergrößern bitte in die Grafik klicken)

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