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  • Metatheorie und Wissenschaftstheorie der Sozialwissenschaften unter Einbeziehung ideengeschichtlicher Perspektiven. In diesen Kontext gehört meine Freiburger Magister­arbeit Paradigma und Wertbeziehung. Neuere Ansätze in der an­gelsächsi­schen politischen Theorie, die sich mit der britischen und nordamerikanischen Theorieentwicklung im Anschluss an Thomas S. Kuhn und Max Weber befasste. (Vgl. die Veröffentlichungen 4, 6, 7, 12, 21, 25, 27, 32 der Publikationsliste.)
  • Einen zweiten Schwerpunkt bildet die tief in der politischen Praxis und den gesellschaftlichen Traditionen der USA und Kanadas verwurzelte nordamerikanische Theorieströmung des Kommunitarismus, mit welcher ich mich aus einer die ganze Breite der sogenannten „Kommunitarismus-Debatte“ umfassenden sozialtheoretischen Perspektive beschäftigte. Daraus entstand meine Dissertation ĂĽber den politik- und sozialtheoretischen Ansatz des kanadischen Philosophen Charles Taylor. (Vgl. die Veröffentlichungen 1, 5, 8, 9, 10, 17, 22, 23, 24, 26, 28, 34.)
  • Zeitsoziologische und modernetheoretische Untersuchungen bilden die Basis fĂĽr meine nahzu fertiggestellte Habilitationsschrift Soziale Beschleunigung. Die Veränderung der Temporalstrukturen in der Moderne. Die empirische ĂśberprĂĽfung und Absicherungmeiner Ăśberlegungen stĂĽtzt sich dabei vor allem auf US-amerikanische Befunde und Zeitbudget­daten. Auf dem 15. Weltkongress der Soziologie (ISA) in Brisbane im Juli 2002 habe ich dazu fĂĽr das Research Committee 35 (COCTA) eine Panelsitzung zum Thema „soziale Beschleunigung“ organisiert (Teilnehmer u.a. Barbara Adam, John Robinson, Jean Sebastien Guy). (Vgl. die Veröffentlichungen 2, 3, 13, 16, 18, 19, 29, 30, 31, 33.)
  • Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bildet die Frage nach den Voraussetzungen der Mobilisierung zivilgesellschaftlicher Ressourcen unter den Bedingungen sich modernisie­render Gesellschaften im allgemeinen und der ostdeutschen Transformationsgesellschaft im besonderen. Mit diesem Themenkomplex habe ich mich u.a. im Rahmen einer Pilotstudie zu den zivilgesellschaftlichen Reaktionen auf die andauernde Lehrstellenkrise in Ostdeutsch­land beschäftigt; er steht auch im Zentrum des von mir gemeinsam mit H.-J. Giegel geleiteten Teilprojektes C 4, Politische Kultur und bĂĽrgerschaftliches Engagement, des SFB 580. Basis dieses Projekts ist die qualitative Auswertung einer nach der Methode der kriterien­geleiteten Fallauswahl (selective sampling) zusammengestelltenStichprobe von rund 100 ausfĂĽhrlichen biographischen Interviews mit bĂĽrgerschaftlich engagierten und nicht-engagierten BundesbĂĽrgern. (Vgl. die Veröffentlichungen 1, 5, 9, 20, 22, 24, 38, 39, 42.)

Eine Klammer um meine Forschungsarbeiten bildet die Bemühung um neue Möglichkeiten der Verknüpfung aktueller Gesellschaftstheorie und kritischer Theorie, die ihren Ausgangs­punkt in der Verbindung von kapitalismus-, identitäts- und modernetheoretischen Analysenhaben. Dieser Schwerpunkt findet vor allem in meiner Arbeit als Co-Direktor der jährlichen Philosophy and the Social Sciences-Konferenz in Prag seinen Niederschlag. (Vgl. die Veröffentlichungen 1, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 17, 18, 19, 21, 24, 30, 35.)

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