Personalcomputer

Gemeint ist hier als Nebenbeschäftigung natürlich nicht die tägliche Benutzung, sondern die technische Konfiguration oder (Wieder-)Ingangsetzung der persönlich genutzten Rechenmaschinen. Nur wenn einmal an einer Maschine die Säge klemmt, werde ich gerufen. Sonst habe ich keine festen Arbeitsaufgaben auf diesem Gebiet.

Angefangen habe ich als "Bitklauber" auf einer 8-bit-Maschine, die man auch damals nicht als PC bezeichnete, nennen wir sie Steuerrechner. Dieses gute Teil war modular aufgebaut und wurde für eine Laborplatzsteuerung und Meßwerterfassung benutzt. Die Modularität war Segen und Fluch zugleich. Einesteils ließ sich die Konfiguration leicht and den Verwendungszweck anpassen, sofern man die passenden Module besaß. Andererseits mußte jedes Modul bezüglich Adreßbereich und Interruptebene physisch eingestellt werden. Das geschah mit Wickelbrücken. Man muß dazu aber sagen, daß die mitgelieferte Dokumentation, sie enthielt auch detaillierte Schaltpläne, ausreichende Anleitung dazu gab.
Der Begriff "Bitklauber" ist so zu verstehen, daß die Programmierung auf Maschinenebene erfolgte und als Hilfsmittel nur ein Assembler zur Verfügung stand. Der Assembler lief auf einem Wirtsrechner, welcher mit Magnetkernspeichern ausgestattet war. Diese hatten die positive Eigenschaft, wenn man den Rechner vor dem Ausschalten ordnungsgemäß gestoppt hatte, bis zum nächsten Morgen ihren Inhalt zu behalten. So sparte man sich das umständliche Nachladen des Programms per Lochstreifen, der oft genug einriß oder umknickte, so daß er nicht mehr brauchbar war - Programme und Daten hatten auf Lochstreifen eine beträchtliche Länge!
"Bitklauber" hat noch in eine andere Bedeutung, denn die genannte Maschine konnte mit maximal 16 kB Speicher ausgestattet werden (sechzehn KiloByte RAM oder EPROM). Und da hinein mußten Programm und Daten passen!

Wie hat man es da heutzutage schön, man kauft sich eben ´mal ein paar RAM-Module oder eine größere Festplatte hinzu und schon muß man nicht mehr jeden nutzlosen Text löschen, um munter weiter schreiben zu können. Allerdings sind Programme oder Datenfiles mit einer ...zig-kB-Größe unüblich geworden!
Hier setzt meine Hilfestellung für ratlose Kollegen ein...


Bildschirm

Ohne eine Bildschirmkarte mit angeschlossenem Monitor würde jeder PC-Anwender blind dastehen. Um aber einem "erblindetem" PC wieder Leben einzuhauchen, benötigt man entweder diverse Installations-Informationen, Treiber oder man muß gar zum Händler.

Videokarten

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Herstellern derartiger Einsteckkarten. Darunter befinden sich wenige, die ihre Chips selbst entwerfen und herstellen. Der größte Teil bezieht die Bausteine von reinen IC-Fabrikanten. Hier beginnt eine globale Problematik, denn an die Board-Hersteller kommt man im allgemeinen nicht heran ("no-name"), so daß man von dort keinen Treiber-Support erhalten kann. Deshalb hält sich die ganze Welt an die Chip-Produzenten.

Umfangreiche Zusammenstellungen von Chip-Herstellern (Multimedia), Board-Herstellern und Software-Produzenten finden sich bei Keith Jack. Solche gut sortierten Aufstellungen sind oft sehr nützlich, wenn man nach einer bestimmten Company sucht. Am Beispiel von "TRIDENT" kann das demonstriert werden!


Sonstiges

Scanner


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Jena, angefangen am 21. Februar 1996, Zwischenstand vom 14. November 1997 © Hmg.