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Dieses Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Es läuft seit Januar 2008 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Das Projekt war zunächst an der Freien Universität Berlin angesiedelt (bis März 2009), wurde dann aber an die Friedrich-Schiller-Universität Jena verlagert (Institut für Anglistik/Amerikanistik).
Ziel des Projektes ist eine umfassende und detaillierte Beschreibung wesentlicher Kontraste zwischen der deutschen und der englischen Grammatik sowie einzelnen Bereichen des Lexikons. Aufbauend auf einer in König & Gast (2007) vorgelegten Bestandsaufnahme (Understanding English-German Contrasts) werden einzelne Phänomene und Probleme, die bislang noch nicht eingehend untersucht wurden, vertiefend behandelt. Das Projekt befasst sich schwerpunktmäßig mit drei Bereichen: (i) Komplementierung (insb. satzwertige Ergänzungen), (ii) Informationsstruktur und (iii) die Struktur und Interpretation der Nominalphrase (insb. Determinierung und Wortbildung).
Im Gegensatz zu dem in den sechziger und siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts formulierten Programm einer Kontrastiven Linguistik als Methode zur Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts begreift sich unser Projekt nicht als Beitrag zur angewandten Linguistik. Neben einer stark deskriptiv ausgerichteten Zielsetzung steht die Frage nach Verallgemeinerungen über grammatische Subsysteme hinaus sowie Erklärungen für die beobachteten Kontraste im Vordergrund.
